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BURGRUINE REICHENSTEIN
Geschichte
Um 1230 wird ein erster Besitzer Ulrich von Reichenstein genannt.
Verschiedene Geschlechter wechselten im Besitz der Burg ab: Capeller, Wallseer,
Liechtenstein. 1567 erwirbt Christoph Haym die kleine
Festung und baut sie im 3 Jahren zu einem prächtigen Renaissanceschloß
um. Nur gewaltiger Druck auf die Untertanen machte dies möglich, was
schließlich zur Ermordung von Christoph Haym durch den Bauernführer
Gaisrucker führte. Mehrere Sagen ranken um dieses Geschehen, was zugleich
der Beginn der Mühlviertler Bauernaufstände war.
Der heutige Besitzer Fürst G. Starhemberg
hat die Burg einem Verein verpachtet der sich um die
Renovierung und Nutzung für kulturelle Veranstaltungen
bemüht.
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Lage:
Kurz nach Pregarten zweigt die Straße nach Norden Richtung Gutau bzw. St. Leonhard ab.
Nach weiteren 3 km erreicht man die
Ortschaft Reichenstein in der Gemeinde Tragwein über der eindrucksvoll die Burg wacht.
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Museum Waldaiststöckl:
In einem Seitenteil des aufwendig vor dem Absturz gesicherten Kapellentraktes wurde vom Burgverein das "Waldaiststöckl" eingerichtet.
In drei Räumen wird versucht diesen naturnahen Mühlviertler Fluß darzustellen:
- mit seinen Sagen und Klängen,
- mit seiner Nutzung durch Mühlen, Sägen und Scheiterschwemmen
- mit seiner einmaligen Ökologie insbesondere der hier noch vorkommenden Flußperlmuschel
Öffnungszeiten: Mai-Oktober, Freitag 15-17 h, oder nach telefonischer Vereinbarung: DI Roland Huber 07263/88543.
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